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Die Schlacht um Mount Hirse-Pins PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ashamael   
Saturday, 03 September 2005
Die  Eroberung einer verlassenen Zwergenfeste ist Inhalt diesen Szenarios.

Vorgeschichte

Durch seine sorgsam gestrickten Intrigen hatte Rhagai es geschafft, dass das Bündnis zwischen Z’Hara und den Südstaaten zerbrach. Wie erwartet starteten die stolzen Zwerge einen Rachefeldzug nach Süden. Aber zu Rhagais Enttäuschung rieben sich die beiden Mächte nicht in einem endlosen Krieg gegenseitig auf. Nach nur neun Monaten endete der Konflikt. Nach Ende des Krieges kam es zu etwas, das Rhagai ganz und gar nicht erwartet hatte. Da die Zwerge nun allein da standen, kam es zu einer Föderation zwischen Gaeta und Z’Hara.
Statt zweier Mächte, die nach einem langen Konflikt schwach und bedeutungslos geworden waren, hatte er es jetzt mit nur leicht angekratzten Südstaaten und einem starken, vereinigtem Zwergenreich zu tun.
Aber Rhagai wäre nicht Rhagai, wenn er sich so schnell geschlagen geben würde. Er holte zu seinem nächsten Schlag aus. Mittels eines gar finsteren Zaubers erschuf er die Grubenpest. Eine tödliche Krankheit, die durch Berührung von Zwerg zu Zwerg übertragen werden konnte. Diese Seuche ließ er an der Grenze zwischen dem Imperium und Z’Hara frei.
Wäre die Grubenpest eine Seuche gewesen, die Menschen befällt, wäre dieser Plan auch ein voller Erfolg gewesen. Aber die Zwerge schlossen, sobald der Notstand erklärt wurde, ihre großen Tore und saßen die Krankheit aus. So starben nur die Bewohner der Zwergenstädte im Gebirge, wo es schon Erkrankte gab, aber die Krankheit konnte sich nicht weiter ausbreiten. Nur die flacheren Grenzregionen, wo die Zwerge die Lebensgewohnheiten der Menschen zum Teil übernommen hatten, waren fast ganz ausgestorben.
Am schlimmsten traf es das Zwergen Kanton Gnomistan, an der Drei-Länder-Grenze Imperium-Iconessa-Z’Hara. Die Verluste waren hier so groß, dass die Zwerge Gnomistan aufgeben mussten. Nun war das Kanton verwaist und lag für jede fremde Macht da, wie auch einem Präsentierteller.
Gnomistan wird durch die Zwei Flüsse Hirse und Pins in zwei Hälften geteilt. Diese beiden Flüsse entspringen am Gipfel des Mount Hirse-Pins. Es sind reißende Bergflüsse, die nur an den Furten unterhalb der Quelle und über den Berggipfel oberhalb der Quellen überquert werden können. Die Zwerge erkannten das sehr früh und erbauten auf dem Gipfel die Trutzburg Wasserthron unter deren Keller sich das Zwergendorf Wassergrotte befindet.

Der derzeitige Gouverneur von Annakam - Piotr van den Goméz - witterte seine Chance seinen Einflussbereich zu vergrößern und entsandte seine Truppen nach Südwesten.
Der Valar-Ri und der Rat der Thanaril Clanlords, denen Iconessa schon lange zu klein geworden war, lechzten ebenfalls nach dem brachliegenden Gnomistan und entsandten ihrerseits eine betrechtliche Streitmacht nach Nordosten, um das Kanton zu nehmen. Dieses Heer war fast doppelt so groß wie das von Piotr van den Goméz.
Freilich, ein so großes Heer kann, selbst im Schutz der Bäume, nicht lange unentdeckt marschieren. Und so kam es, dass sie von Goméz’ Aufklärern entdeckt wurden. Diese preschten, so schnell es ihre Pferde erlaubten, nach Krindor, um Piotr Bericht zu erstatten. Die Nachricht des anrückenden Elfenheeres schockte den Gouverneur zu tiefst. Denn weder war er wohlhabend genug, mehr Truppen nach Süden zu schicken, noch konnte er es sich politisch leisten, die Truppen wieder zurück zu rufen.
Zu diesem Zeitpunkt wurde ihm aber das Glück hold. Der thainische Großhäuptling Frrx-Mlt-Eynk hatte in diesem Frühjahr einen Raubzug nach Iconessa unternommen und wurde vernichtend geschlagen. Nun brannte er vor Zorn und Rachegelüsten. Er musste die Elfen unbedingt in diesem Jahr schlagen um seine Ehre wieder herzustellen und seine jüngeren Rivalen wieder in ihre Schranken zu weisen. Diesen Zorn musste Goméz einfach ausnutzen, wenn er siegreich sein wollte. Also nahm er mit ihm über seine Agenten in Westdorn Kontakt auf. Er bot ihm an, ihn auf seinem Feldzug zu begleiten und versprach ihm, alle Beute behalten zu dürfen, die auf diesem Marsch gemacht würden und so weit nach Süden vorzustoßen wie er wollte.
Der Großhäuptling Frrx-Mlt-Eynk willigte ein und der Pakt war beschlossene Sache.

In den Späten Tagen des August eilte nun eine Thainer Armee von Nordwesten, eine Imperiale Armee von Nordosten und eine Elfenarmee von Südwesten Richtung Mount Hirse-Pins. Sie marschierten so schnell sie nur konnten, denn die Feldherren wussten alle:

Die Kontrolle über Mount Hirse-Pins bedeutet die Herrschaft über Gnomistan...
Szenario Bedingungen
  • Beide Seiten dürfen nicht mehr als 3.600 Punkte in die Schlacht führen.
  • Es gelten die Rekrutierungsbeschränkungen aus dem Armeebüchern.
  • Generische Charaktere dürfen höchstens zwei mal aufgestellt werden.
  • Es dürfen nur völkerspezifische magische Items mitgenommen werden. Magische Items aus dem Kompendium sind untersagt.
  • Zauberdämonlinge dürfen nur die Sprüche des eigenen Volkes enthalten.
  • Baumherren und ähnliches Gesockse, welche sich eigentlich weiter vorne aufstellen dürfen, müssen innerhalb der Aufstellungszonen aufgestellt werden und nicht weiter.
  • Die Verbündeten Völker dürfen nur Sprüche aufeinander zaubern, welche die Moralwerte verbessern. Sprüche, die z.B. die Panzerung aufbessern sind nicht gestattet. (Thain auf Imp oder Imp auf Thain)
  • Der Gipfel von Mount Hirse-Pins wurde von Hugen Schlammfuß und einem Zirkel niedrigrangiger Erdpriester mit einem mächtigen Bannspruch belegt. Jeder Zauberspruch (egal ob positiv oder negativ), der auf dem Gipfel oder in der Trutzburg gesprochen wird, bzw. gegen ein Ziel gerichtet ist, das auf dem Gipfel oder in der Trutzburg ist, wird um 5 Stufen erschwert. Beschworene Elemente, die den Gipfel oder die Trutzburg betreten lösen sich sofort auf. Glühende Krieger sterben augenblicklich.
  • Großelementen (Drachen, Wyvern...) ist es nicht gestattet auf der Trutzburg zu landen.
  • Weitere spielspezifische Szenarioregeln, wie Bewegung innerhalb der Trutzburg werden noch erklärt.

Siegbedingungen

Die Sieger ist wer...
...den Gegner vernichtend geschlagen hat (oder der Gegner hat das Handtuch geworfen).
...die meisten Punkte erzielt hat, d.h. wer am Ende des Spiels (10 Runden oder andere Absprache) 360 Punkte mehr hat als der Gegner. Die Seite, die nach der letzten Runde den Berggipfel und Trutzburg Wasserthron besetzt hat erhält zusätzlich 1.200 Siegpunkte.

Szenario Tipps

Um in diesem Szenario bestehen zu können sollten in jeder Armee folgende Elemente enthalten sein:

  • schnelle Schocktruppen wie z.B. Reiterei
  • Fernkämpfer
  • Elemente, deren Größe mehr als 2 beträgt.

Man kann diese auch weglassen, aber man macht es sich dann (nach meiner Erfahrung mit dem Szenario) ungleich schwerer.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 27 January 2007 )
 
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