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Elfenzorn PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Bolofa   
Wednesday, 12 October 2005
In diesem Schlachtbericht trifft eine Zwergenarmee auf ein Kontigent der Elfen. Welche Seite gewonnen hat erfahrt Ihr auf der folgenden Seite

Vorgeschichte

Die Mäntel lagen ruhig über den Schultern der Reiterei. Keine Böe machte sich auf, um sie tanzen zu lassen. Doch der Wind würde bald seine Freude mit ihnen haben, dessen war sich Athulain Gilfar sicher. Wenn sie in die Reihen der Gegner reiten würden, würden sie wehen, so hoch, dass sie die Elfen doppelt hoch überragen würden, um Furcht in die Gebeine ihrer Feinde zu bringen. Seit Äonen war dies zumindest so der Fall gewesen.

Doch ob sich dieses mal der Gegner so leicht zur Flucht bewegen ließe, wie dies bei den einfältigen Menschen der Fall war, glaubte Athulain nicht. Vor ihm hatte sich  ein Heer des standhaftesten Volkes, das er kannte, positioniert. Bereit, seinen Besitzanspruch auf diese Weiden und Wälder und natürlich auch auf die Berge auszurufen.

Der Ruf war gehört worden, bevor er ausgesprochen war und ein Heer der Elfen hatte sich zum ungezählten Mal auf den Weg gemacht, die Eindringlinge zurückzuwerfen. Sie wissen zu lassen, wer hier lebte und wer das Recht hatte, von der Natur das zu nehmen, was er brauchte.

Athulain brauchte sich nicht umzusehen. Die Krieger waren seiner Meinung.

Wenn er seinen linken Arm ausstrecken würde, würden sich die Reiter auf den Weg machen. Die Leibwache seines treuen Freundes Llirion, einem Elfenfürsten, und tapfere Waldreiter, die sich auf dem Weg zum Schlachtfeld dazugesellt hatten. Zu seiner Rechten befanden sich seine treuen Bel Ludain. Sie würden alleine schon auf den Wink seines kleinen Fingers achten und todesmutig in die feindlichen Reihen stürmen. Hinter ihnen befand sich Faldriel Valian, bereiht, seine tödlichen Gedanken in die Köpfe seiner Feinde zu bringen. Auf der rechten Flanke befanden sich die Fernkämpfer der Armee. Eine Einheit Bogenschützen und eine Einheit Jäger, die, geschützt durch einen Hügel, zusammen mit Atuhlae den Tod über die gegnerische Armee bringen sollten.

Athulain ließ seine Augen bedächtig über die Gegner schweifen. Seine Elfenaugen machten es möglich, dass er die einzelnen Kettenglieder ihrer Rüstungen erkennen konnte, wenn er wollte. Er hatte keine Angst vor ihnen. Eine Einheit Arquebusiere mit ihren mickrigen Büchsen stand vor einem Hügel. Sie bildeten das Zentrum. Rechts von ihnen standen Hügelriesen, langsam mit ihren großen Keulen schwingend. Auf der linken Flanke und schon halb hinter einem Wald verborgen befand sich eine weitere Einheit. Zwergenkinder schickten sie in eine Schlacht gegen Elfen!


Aufstellung

Athulain schloss gelangweilt die Augen. Da war nichts, worüber er sich Gedanken machen musste.

Und warum sollte er noch lange warten. So gab Athulain den Befehl zum Angriff.

Runde 1

Faldriel Valian breitet beschwörend die Arme aus und richtet sie dann gegen die Zwerge in weiter Ferne. 2 Elemente Arquebusiere fallen tot zu Boden. Die umstehenden Zwerge schauen verwirrt auf ihre Kameraden. Sie können noch nichts machen. Die Feinde sind noch zu weit entfernt.


Alle Elfeneinheiten preschen vor. Die Reiter der Elfen versuchen die linke Flanke der Zwerge zu überrennen und so die langsamen Hügelriesen zu umgehen. Auch die Fernkämpfer ziehen nach vorne um in Reichweite zu gelangen.

Die Zwerge bleiben stehen. Kein Bein rührt sich.

Ein lautes Donnern lässt die Elfen kurz aufzucken. Neben den Bogenschützen und Athulae geht eine Staubfontäne hoch, zurück bleibt ein Krater.

Athulains Augen weiten sich ein wenig. Hinter den Arquebusieren auf der Anhöhe scheint ein Drachendonner zu stehen. Damit heute nicht zu viele Elfen gegen diese feigen Zwerge sterben müssen, muss die Sache schnell über die Bühne gehen. Er reitet wie ein Wind durch eine Schlucht weht, dem Feind entgegen.

Runde 1

Runde 2

Während Valdriel Valian sich in sein Innerstes zurückzieht um wieder Kräfte zu gewinnen geht plötzlich ein tosendes Beben durch die Erde. Kieselsteine, die auf der Erde liegen, schwingen hin und her und tanzen einen seltsamen Tanz. Die tapferen Bel Ludain trauen ihren Augen nicht, als sich plötzlich vor ihnen ein riesiger Spalt auftut. Die mit schwerer Rüstung ausgestatteten Pferde können ihrem Unglück nicht mehr entgehen. In vollem Galop reitet die erste Reihe der Bel Ludain in ihren sicheren Tod und stützen in die Tiefe. Ihre Stimmen hallen noch so lange, bis sich die Spalte wieder schließt. (3 (!)Elemente vernichtet). Hinter den Reihen der Arquebusiere muss ein Zwergenpriester stehen, der das Desaster verantworten muss. Doch zum Glück konnte er nicht seine ganze Kraft entfalten, da er sich zu weit weg von seinem Zielort befand (1 Feld weiter und es hätte noch Athulain erwischt. Der Zwergenspieler ärgert sich in Grund und Boden.)
Mit einem kräftigen Schlag feuert der Drachendonner weiter und trifft dieses Mal. Atuhlae der Pfeil wird zerfleischt. Die umstehenden Elfen können einen Aufschrei nicht verhindern. Aus Rache schreit der Anführer einen Befehl und sie lassen einen Pfeilhagel auf die Hügelriesen los, treffen einen aber nur einmal und zu allem Überdruss läuft der auch noch weiter.

Die Bogenschützen feuern auf die Arquebusiere und können zwei Elemente treffen.

Die Zwerge lassen sich trotz ihres Erfolges nicht zu Freudenschreien hinreißen, denn die verbliebenen Bel Ludain stürmen weiter auf sie zu. Sie schließen sich eng zusammen und wollen ihre Waffen hochreißen. Doch bevor sie dazu kommen, senken sich die Lanzen der Reiter und die Zwerge finden sich wieder in einem Wirrwarr von Hufen, Beinen, Staub und Dreck. Dennoch wird kein einziger (!) Zwerg getötet.

Während seine Bel Ludain rechts in die Zwerge preschen, reitet Athulain Gilfar alleine in die feindlichen Plänkler hinein. Kurz bevor er sie erreicht, erspäht er hinter dem Wald den zwergischen Feldherrn. Dieses feige Verhalten toleriert Atuhlain nun gar nicht und ändert im letzten Moment seine Richtung und reitet frontal in den kleinen Mann hinein, doch leider kann er dem Winzling keinen Schaden zufügen. Doch zugleich hat er wenigstens die Plänkler gebunden, die ihrem Herrn zu Hilfe kommen wollen.

Während nun schon die ersten Verluste auf der rechten Elfenflanke zu zählen sind, reitet die linke Kavallerie weiter auf den Feind los, um die Feind in einem Schwenk von hinten anzugreifen.

Die Waldreiter ziehen ihre Bögen und als sie nah genug heran sind, feuern sie auf die Plänkler und treffen immerhin ein paar von den kleinen Wichten (1 Element).

Die Hügelriesen laufen in ihrer langsamen Gangart weiter auf die elfischen Bogenschützen zu. Es wird noch lange dauern, bis sie ihr Ziel erreichen.

Runde 2

Runde 3

Nun kommt Bewegung in die Sache.

Faldriel Valian will seinen Freunden helfen und ihnen einen Schutzzauber verpassen, doch ein Unglück passiert und seine Energien entladen sich. Für den Rest der Schlacht ist seine Meinung nun nicht mehr gefragt und so zieht er sich auf den nächstbesten Hügel zurück, um die Schlacht von dort aus zu Ende zu verfolgen.

Während dessen vernehmen die Elfenohren wieder den fernen Donner und das Pfeifen des Geschosses. Doch ein Wunder geschieht. Obwohl die Granate genau in die Reihen der Bogenschützen einschlägt, stirbt kein einziger. Was die feinen Elfenohren nun auch noch vernehmen ist das Fluchen der Geschossbesatzung. Der Wind steht einfach günstig.

Voll frohen Mutes spannen sie ihre Bögen und feuern auf die restlichen Zwerge und können wieder einige treffen (2 Elemente Arquebusiere).

Die Jäger schießen derweil auf die Hügelriesen, treffen aber trotz der großen Ziele nicht einmal.

Nun geht es in den Nahkampf. Die Plänkler teilen sich, wobei der Hauptteil versucht, Athulain einzukreisen. Da die Waldreiter dies bemerken reiten sie in den Rücken der Plänkler hinein und können einige Zwerge niederstrecken (2 Elemente).

Athlain vermag es leider nicht einen Treffer zuzufügen, erleidet aber auch keinen Schaden.

Bevor die Leibwachen ihren Schwenk durchführen können, passiert etwas völlig unerwartetes. Aus dem Wald stürmt eine Einheit Mineure, die mit ihren Pickeln um sich schwingend auf die Reiter zurennen und sie in einen Nahkampf verwickeln. Dabei liefen sie aber wohl etwas ungeschickt, denn einige fanden sich am Ende aufgespießt auf den Lanzen der Elfen wieder (2 Elemente Mineure).

Das Zentrum der Schlacht wird bestimmt von dem Kampf der Bel Ludain gegen die Arquebusiere. Ein wildes Hauen und Stechen ist da zu sehen. Blitzende Schwerter, zur Abwehr erhobene Donnerbüchsen, lautes Schreien und Rufen. Mit aller geballter Macht stürmt ein Dutzend Zwerge gleichzeitig auf zwei Reiter zu und schreit wie wild. Das lässt die Pferde der Bel Ludain durchgehen und die Reiter fliegen zu Boden, wo ihnen von den Zwergen die Kehle durchschnitten wird. Die verbliebenen vier Reiter sehen dies und stoßen alte elfische Flüche aus und schicken mit ein paar Handstreichen ihrerseits einige Zwerge zurück zur großen Schmiede, wo sie einst gehämmert wurden (2 Elemente Arquebusiere).

Dies führt dazu, dass die beiden letzten acht Krieger das Hasenpanier ergreifen.

Die Hügelriesen laufen derweil weiter.

Kurz bevor sie das Ende des Schlachtfeldes erreichen, können sich die Arquebusiere sammeln.

Runde 3

Runde 4

Der Drachendonner donnert wieder und diesmal werden ein paar Elfen in den Tod gerissen (1 Element). Doch die Einheit bleiben tapfer stehen und schießen ihrerseits auf das Gerät und die Besatzung und können es einmal beschädigen.

Die Jäger fühlen sich langsam nicht mehr wohl in ihrer Haut. Selbstlos feuern sie auf die Hügelriesen und können nun einen töten. Doch das Grinsen der Riesen bläht sich trotzdem auf.

Das Zentrum der Schlacht wird wieder übersichtlicher. Zwei Bel Ludain stellen sich den vier Plänklern, denen die Beine zittern. Zu Recht, denn sie werden alle getötet.

Die anderen zwei Reiter setzten den Arquebusieren nach und treffen auf den zwergischen Priester, der kurz zuvor ihre Kameraden unter die Erde schickte. Ein Verbrechen, das gesühnt werden muss.

Die zwergischen Plänkler können Athulain einen Treffer zufügen bevor wieder ein paar ihrer eigenen Leute von den elfischen Reitern niedergemäht werden (2 Elemente). Das führt dazu, dass sie fliehen und zwar komplett vom Schlachtfeld.

Athulain seinerseits kann dem zwergischen Befehlshaber einmal treffen und Dank der magischen Kräften von Rhavandor verliert dieser gleich zwei Punkte.

Die Mineure treffen einfach kein Loch in der Rüstung der Leibwachen. Von ihnen hingegen werden wieder ein paar getötet (1 Element).

Valdriel Valian genießt die Aussicht.

Runde 4

Runde 5

Die Bogenschützen können dem Drachendonner noch einen Treffer zufügen.

Die Jäger hingegen sind sich ihrem Tod bewusst. Noch ein letztes Mal spannen sie ihre Bögen und lassen einen Pfeilhagel auf die Riesen los. Einen können sie treffen. Dann ziehen sie ihre Schwerter und machen sich kampfbereit. Die Riesen stürmen den Hügel hoch und zerschlagen mit ihren Keulen gleich mehrere Elfenleiber (2 Elemente). Ein Elf kann im Todeskampf den einen Riesen noch in der Achillessehne verletzten bevor er zu seinen Ahnen geht.

Trotz allem fliehen die Jäger.

Die zwei Bel Ludain schließen zu ihren Kameraden auf und kümmern sich um den Priester, dem sie allerdings nicht schaden können und er ihnen auch nicht. Was für eine Schmach!

Die verbliebenen Arquebusiere schießen, treffen aber nicht.

Die Waldreiter formieren sich und stürmen auf die Arquebusiere zu, um den Bel Ludain zu helfen (als ob die Hilfe bräuchten).

Eine der Leibwachen kann dem zwergischen Befehlshaber in den Rücken schlagen. Dies ist der tödliche Treffer.

Währenddessen löschen die anderen Leibwachen wieder zwei Elementen Mineuren das Leben aus. Trotzdem bleiben die Zwerge stehen.

Die Jäger sammeln sich.

Faldriel Valian schneidet sich die Zehennägel.

Runde 5

Runde 6

Um den Hügelriesen zu entkommen, geben die Bogenschützen sich selbst die Sporen und rennen auf den Hügel zu.

Die Jäger feuern auf die Hügelriesen und einer fällt getroffen zu Boden. Lauter Jubel ertönt.

Der Drachendonner kann nicht mehr feuern.

Die Bel Ludain hauen mal wieder drauf, doch der kleine Priester zeigt sich sehr flink und weicht den Schwerthieben aus, indem er die Pirouette aus der Zwergenoper „Drachengold“ nachtanzt.

Die Waldreiter preschen in die Arquebusiere und können noch ein Element vernichten.

Die Leibwachen hauen nun noch einmal richtig mit Athulains Unterstützung zu und es fallen unter ihren wütenden Hieben einige Zwerge (3 Elemente). Die restlichen fliehen.

Faldriel Valian ist auf seinem Weg zum Otreath ein Stückchen weiter gekommen. Fußpflege hat also nichts mit der Vervollkommnung zu tun.

Runde 6

Ende

Hier hatte der Zwergenspieler letztendlich genug und gab auf. Im Grunde stand ja auch fast gar nichts mehr von ihm, außen den Hügelriesen eben. War aber ein lustiges Spielchen.

Zu der Verteidigung vom Zwerg muss aber noch gesagt werden, dass er, aufgrund von noch nicht genügend angemalten Einheiten, keine große Auswahl hatte und er andererseits einen Nachteil hatte, dass die Karte so klein war, weswegen er seinen Drachdonner nicht wirklich einsetzten konnte.

Letzte Aktualisierung ( Monday, 14 May 2007 )
 
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