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Der erste Kontakt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Simon R. & Alexander P.   
Wednesday, 05 April 2006
Beitragsinhalt
Der erste Kontakt
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Prolog

Von den seltsamen Erlebnissen des großen Khazzars...

Durch die mächtigen Schwingen seines Wyvern getragen, überflog der Orkschamane und Befehlshaber Khazzar den mächtigen Strom des Rotwassers in Richtung Norden des ständig wachsenden Orkreiches. Ein zufriedenes Lächeln huschte über seine grünen Lippen, als ihm gewahr wurde, wie weit der Plan des mächtigen Clangett schon gediegen war:
So friedvoll, ruhig und geeint wie das Reich nun vor ihm lag, war es in seiner Geschichte noch nie gewesen. Die machtvolle Präsenz von Clangett war allgegenwärtig und wenn sie sich auch nur als panische Angst vor ihm äußerte. So war das Reich bereit den Kampf gegen die äußeren Feinde aufzunehmen und nicht weiter durch innere Zwistigkeiten der Orkclans in einem Stadium der Passivität dahinzudämmern. Clangetts Vision eines neu entstehenden Riesenreiches, dessen Horden die Gebiete der Menschen, Zwerge und Elfen mit Feuer und Schwert verheeren würden, war greifbar und die Vorbereitungen darauf waren längst im Gange...
Khazzar steuerte seine treue Flugechse Richtung Nordosten über die leichtbewaldeten Ebenen des Blutclans und hielt schließlich auf die Küsten im Norden zu.

Und da spürte er plötzlich die Präsenz von etwas Unbekanntem, die Anwesenheit einer völlig neuen Macht. Verwunderung überkam ihn, war er doch im Herzen der Orkgebiete. Kraft seiner magischen Intuition lenkte er seinen Wyvern in die Richtung der unbekannten Quelle und je näher er dieser kam und je stärker er diese spürte, desto sicherer war er sich seines Vorhabens, den Ursprung dafür entdecken zu wollen. Sein Weg führte ihn viele Flugstunden gen Norden hin, doch noch immer auf seine Gefühle vertrauend zweifelte er nicht an seinem Tun. Das Meer vor ihm, das anfangs nicht mehr als eine silbern glänzende Fläche am Horizont gewesen war, bekam langsam Gestalt, doch noch weit bevor er die wogenden Wassermassen unter seinem Flugtier hatte, bemerkte er drei kleine Punkte bei denen es sich offenbar um Schiffe handeln musste, die an der Küste angelegt hatten.
Er verringerte die Flughöhe, sodass der Wyvern wenige Meter über den Baumwipfeln dahinglitt, um nicht von fremden Augen entdeckt zu werden. Schließlich landete er, nur knapp von dem rätselhaften Lagerplatz entfernt, um sich zu Fuß aufzumachen.
Nur wenige Gestalten konnte er bei den Schiffen erkennen, wahrscheinlich waren diese Krieger, denn bewaffnet waren sie, nur zur Bewachung zurückgeblieben. Der Ork erkannte sofort die wenigen hochaufgerichteten Gestalten wieder, deren feinstgearbeitete Kleidung und Waffen eindeutig elfischen Ursprungs waren. Doch Elfen, hier? Der Orkschamane war verwirrt, aber unzweifelhaft – die blässliche Haut und die Statur – es mussten Elfen sein...
Da bemächtigte sich seiner eine dunkle Vorahnung und er machte sich auf, in den Süden des Reiches zu gelangen, um einige Nachforschungen anzustellen.

Nur wenige Tage später...

Khazzar hatte richtig vermutet und geurteilt. Die fremden Eindringlinge waren Dunkelelfen, jene geheimnisvolle Rasse, die nach dem Sieg der Menschen über die Elfen Iconessa verlassen und über das Meer übergesetzt hatten. Der Ork vermutete, dass es sich bei den wenigen Schiffen nur um eine kleine Streitmacht handelte, die der Gegner zum Auskundschaften des orkischen Festlandes geschickt hatte. Und tatsächlich drangen in den nächsten Tagen wilde Gerüchte über unbekannte Krieger aus dem Norden südwärts, die von geheimnisvollen Überfällen auf Siedlungen der Orks zu berichten wussten. Die Absichten der Eindringlinge waren wohl alles andere als friedlich.
Khazzars Interesse an den Fremdlingen war nun ungebrochen, denn zum einen suchte seine orkische Hälfte den Kampf während die Elfische vom Forscherdrang beseelt war. Er kehrte in den Norden zurück und besah die Schauplätze, an denen die Horden des Gegners gewütet hatten. Die Dunkelelfen führten offenbar unbekannte magische und zugleich blutrünstige Rituale durch und entführten die Einwohner der Siedlungen, sodass schlussendlich kein Ork lebendig anzutreffen war.
Dank der unermüdlichen Schwingen seines Wyvern konnte der Orkschamane die nächsten unbeschadeten Siedlungen aufsuchen und seine Stellung als Bruder Clangetts ermöglichte es ihm, rasch Truppen zu rekrutieren. Es war zwar nur eine kleine Streitmacht, doch konnte die Armee des Gegners ebenfalls nur von gleicher Größe sein. Die Kenntnis vom orkischen Gebiet kam Khazzar zugute und so konnte er schon wenige Tage später die Einheiten der Dunkelelfen in Eilmärschen abfangen. Auf den leicht hügeligen und schwach bewaldeten Flächen weit im Norden gelegen, trafen dann die beiden Heere zur ersten Schlacht aufeinander. Es war der erste Kontakt zwischen zwei fremden Rassen...

Vorahnungen

Xaladris stand am Bug der Dar’Istari und blickte in Fahrtrichtung, bald würden sie an ihrem Ziel angekommen sein, doch ihm wäre lieber gewesen wenn die Fahrt länger gedauert, oder, noch besser, gar nie stattgefunden hätte. Seit einigen Tagen hatte er beunruhigende Träume und obwohl er in der Traumdeutung geschult war wusste er nicht was diese zu bedeuten hatten, er war verwirrt. Wieder und wieder dachte er über die Bilder nach, doch sie machten einfach keinen Sinn.
Plötzlich wurde der Dunkelelf durch das Kreischen eines Drachen aus seiner Konzentration gerissen. Der Späher war zurück, gut vielleicht konnte dieser Xaladris’ Bedenken zerstreuen...

Am nächsten Morgen...

Xaladris hatte ein überlegenes Lächeln auf seinen Lippen. Er war ein Narrm, sich solche Sorgen zu machen; alles war nach Plan verlaufen, oder sogar besser als nach Plan. In der Nacht hatten die Dunath eine unbefestigte Orksiedlung angegriffen und konnten gut drei Dutzend Gefangenen nehmen, welche schon auf eines der Schiffe verfrachtet waren. Diese würden zurück nach Kor’Dugar geschickt werden, um an einem Zuchtprogramm teil zunehmen, natürlich gezwungenermaßen. Ziel dieses Programms war es, möglichst starke, aber dumme, leicht zur kontrollierende Sklaven zu zeugen. Die Orks, die es gewagt hatten sich zu wehren, lagen nun weiträumig um Xaladris verteilt auf dem Dorfplatz. Alle ungeeigneten Sklaven, wie alte und Kinder wurden soeben von einer Priesterin dem Nu’Hagh’God geopfert, es war eine erbauliche Zeremonie. Nacheinander schnitt die schlanke Dunkelelfin den gefesselten Orks die Kehlen durch, während sie beschwörende Worte rezitierte. Als sie geendet hatte, leckte Belidera mit ihrer langen schwarzen Zunge den geschwungenen Opferdolch ab.
Da er nun schon seit 24 Stunden auf den Beinen war, zog sich Xaladris nach Beendigung des Rituals in sein Zelt zurück, zog seinen Kampfanzug aus und legte sich auf seine Pritsche, nach wenigen Augenblicken war der Dunkelelf eingeschlafen.

Das Zusammentreffen

Der Dunath hatte sich doch nicht geirrt, seine Zweifel waren begründet. Die letzten Tage war doch alles so glatt gelaufen, aber das war nur die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm und nun brach er voll los. Vor den rund vierzig Dunkelelfen stand ein gut organisiertes Orkheer, mit annähernd dreifacher Übermacht. Nun, ein paar Asse hatte er noch im Ärmel, aber würde das reichen?

Die Armeen

OrksDunkelelfen
Einheiten420 (28%)Kriegerkaste450 (30%)
gepanzerte Oger mit dem Kriegsbanner190 + 20Krieger150
Sturmorks210Kriegswagen150
  Der singende Tod150
Helden und Befehlshaber120 (8%)Magierkaste530 (35,3%)
Wahngrok der Schlächter mit dem Schwert der Macht100 + 20Gor'Dragon160
  Golemkrieger200
  Xaladris170
Schamanen160 (10,7%)Priesterinnenkaste120 (8%)
Gorradz der Mystische160Belidera120
Clantruppen260 (17,3%)Helden und Befehlshaber400 (26,7%)
Harypien120Galzorn der Schrecklich mit dem Blutkelch60 + 50
Minotauren140Valdan, der Vernichter mit der Rüstung der Arkanen Künste130 + 160
Clangett560 (37,3%)
Khazzar mit Wyvern220 + 110
Trolle230
gesamt1520gesamt1500

 

Aufstellung



Letzte Aktualisierung ( Monday, 14 May 2007 )
 
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